neue Veranstaltung

BLACKBIRD

Theater

Stadttheater

Matthias Brandt

BLACKBIRD

Di. 01.12.2020 um 20:00 Uhr
Stadttheater
 

BESCHREIBUNG

Fünfzehn sein ist nicht leicht. Gerade denkt Motte noch an die mühevoll organisierten Flaschen Amselfelder, die ihm bald den ers­ten Rausch seines Lebens versprechen – da reißt ihn ein Telefonanruf vom rissigen Leder seines Sitzsacks: Sein bester Freund Bogi ist im Krankenhaus. Non-Hodgkin-Lymphom. Krebs. Und auf einmal ist nichts mehr, wie es war. Dabei ist Mottes Leben schon turbulent genug: Die Turnierfahrt der Fußball-AG steht an. Der Vater ist gerade ausgezogen. Der neue Rockworld-Plattenladen macht auf. Die Lehrer spielen mal wieder verrückt. Und dann fährt auch noch Jacqueline Schmiedebach auf dem Hollandrad vorbei. Genug, um sich vom Sterben seines besten Freundes abzu­lenken. Mit unzähligen Sprüchen, Witzen, Liebesbriefen und Anekdoten versucht Motte seine Überforderung einfach wegzuquat­schen – bis ihm die Worte ausgehen und aus der Stille Neues entsteht.

Das Romandebüt des Schauspielers Matthias Brandt vereint derbe Komik mit zarter Melan­cholie und eroberte damit die Bestsellerlisten. Die Geschichte einer Jugend in der tristen Einfamilienhausidylle einer westdeutschen Kleinstadt taucht tief ein in das pubertäre Wechselbad der Gefühle, ist in einem Mo­ment zum Kaputtlachen, im nächsten zum Tränenverdrücken. Zwischen der Möglichkeit der Liebe und der Möglichkeit des Todes stolpert Motte ins Erwachsensein und findet am Ende das, was jeden ausmacht: seine Sprache.

BLACKBIRD

Theater

Stadttheater

Matthias Brandt

BLACKBIRD

Mi. 09.12.2020 um 19:30 Uhr
Stadttheater
 

BESCHREIBUNG

Fünfzehn sein ist nicht leicht. Gerade denkt Motte noch an die mühevoll organisierten Flaschen Amselfelder, die ihm bald den ers­ten Rausch seines Lebens versprechen – da reißt ihn ein Telefonanruf vom rissigen Leder seines Sitzsacks: Sein bester Freund Bogi ist im Krankenhaus. Non-Hodgkin-Lymphom. Krebs. Und auf einmal ist nichts mehr, wie es war. Dabei ist Mottes Leben schon turbulent genug: Die Turnierfahrt der Fußball-AG steht an. Der Vater ist gerade ausgezogen. Der neue Rockworld-Plattenladen macht auf. Die Lehrer spielen mal wieder verrückt. Und dann fährt auch noch Jacqueline Schmiedebach auf dem Hollandrad vorbei. Genug, um sich vom Sterben seines besten Freundes abzu­lenken. Mit unzähligen Sprüchen, Witzen, Liebesbriefen und Anekdoten versucht Motte seine Überforderung einfach wegzuquat­schen – bis ihm die Worte ausgehen und aus der Stille Neues entsteht.

Das Romandebüt des Schauspielers Matthias Brandt vereint derbe Komik mit zarter Melan­cholie und eroberte damit die Bestsellerlisten. Die Geschichte einer Jugend in der tristen Einfamilienhausidylle einer westdeutschen Kleinstadt taucht tief ein in das pubertäre Wechselbad der Gefühle, ist in einem Mo­ment zum Kaputtlachen, im nächsten zum Tränenverdrücken. Zwischen der Möglichkeit der Liebe und der Möglichkeit des Todes stolpert Motte ins Erwachsensein und findet am Ende das, was jeden ausmacht: seine Sprache.

DEINEN PLATZ IN DER WELT

Theater

Theater am Alten Markt

Dominik Busch

DEINEN PLATZ IN DER WELT

Mi. 09.12.2020 um 20:00 Uhr
Theater am Alten Markt
 

BESCHREIBUNG

Ein herabfallender Felsbrocken, der ein Fami­liengefüge von Grund auf erschüttert; ein Verfolgter, der vor einen Bus rennt; eine of­fene Tür, vor der ein Vater zu spät auf seinen Sohn wartet; ein Mann, zu dem täglich eine Fremde kommt, die seine Frau ist; eine Taxi­fahrerin, die ihre Kund*innen überredet, sich selbst ans Steuer zu setzen; eine beinahe verheiratete Tochter, die durch ein Geständ­nis ihres Vaters zum Waisenkind wird; eine Tür, die eine Frau verschluckt; eine Dienst­reise nach Afrika, die sich für immer in den Körper eines Mannes einschreibt; zwei Filme ­macherinnen, deren einst geteilter Idealis­mus durch Marketingstrategien getrennt wird; ein brennender Obdachloser, der die Liebe sucht.

Diese und weitere Momentaufnahmen des Stückes zeigen Menschen im Schwebe­zustand. Sie sind vom Leben aus der Bahn geworfen, ihr Platz in der Welt ist unsicher geworden. Jede der Episoden ist in einem scheinbar geschlossenen Lebenskosmos verankert. Und doch spiegeln sie sich ineinander oder hängen sogar unmittelbar zusammen.

Der Schweizer Autor, Hörspielmacher und Bassist Dominik Busch hat mit poetisch­musikalischer Sprachkraft ein Mosaik ver­schiedener Lebenswelten geschaffen, die allesamt instabil sind. Wie nahe sie uns kommen und wie viel Veränderungspotential in ihnen steckt, liegt nicht zuletzt im Blickdes Betrachters

FRANKENSTEIN

Theater

Theater am Alten Markt

Mary Shelley

FRANKENSTEIN

Fr. 11.12.2020 um 20:00 Uhr
Theater am Alten Markt
 

BESCHREIBUNG

Der ehrgeizige Medizinstudent Viktor Frankenstein weigert sich, die Grenzen der menschlichen Existenz zu akzeptieren. Mit Leichenteilen und alchemistischen Versuchen macht er sich daran, ein eigenes Wesen zu erschaffen. Und tatsächlich: In einer stürmischen Gewitternacht in Ingol­stadt erwacht sein Erzeugnis zum Leben. Vollkommen erschreckt vom eigenen Werk flieht der Forscher und überlässt das Monster, wie er es ob dessen groteskem Äußeren tauft, seinem Schicksal. Das verwirrte Ge­schöpf sucht verzweifelt nach Akzeptanz und Zuneigung, löst aber überall nur Ver­wüstung und Chaos aus. Nach und nach wird sein eigentlich kindliches Gemüt von Trauer und Hass zermartert. Um seine Einsamkeit zu überwinden, spürt das Monster schließlich seinen Schöpfer auf und stellt ihn vor ein Ultimatum: Entweder er erschafft ihm eine Gefährtin oder er wird ihm ein Vielfaches seines eigenen Leides zufügen. Viktor Frankenstein muss sich entscheiden.

Mary Shelleys Roman entsteht im verregne­ten Sommer 1816. Die damals gerade einmal 19­Jährige wettet mit ihren Freunden Lord Byron, John Polidori und ihrem späteren Ehe­mann Percy Shelley darum, wer die beste Schauergeschichte schreibt. Ihre Erzählung, zunächst unter Pseudonym veröffentlicht, wird zu einem der berühmtesten Werke der Weltliteratur. Nicht nur die Gestalt von Fran­kensteins Monster hat sich tief in unserer Kulturgeschichte verankert. Vor allem sind es die mit ihm verknüpften Fragen nach Verant­wortung der Wissenschaft, elterlicher Ver­nachlässigung, der Angst vor dem Fremden, der Natur von Gut und Böse und dem ewigen Wunsch nach Unsterblichkeit, die den Roman zu einem zeitlosen Meisterwerk machen.

FRANKENSTEIN

Theater

Theater am Alten Markt

Mary Shelley

FRANKENSTEIN

Sa. 12.12.2020 um 19:30 Uhr
Theater am Alten Markt
 

BESCHREIBUNG

Der ehrgeizige Medizinstudent Viktor Frankenstein weigert sich, die Grenzen der menschlichen Existenz zu akzeptieren. Mit Leichenteilen und alchemistischen Versuchen macht er sich daran, ein eigenes Wesen zu erschaffen. Und tatsächlich: In einer stürmischen Gewitternacht in Ingol­stadt erwacht sein Erzeugnis zum Leben. Vollkommen erschreckt vom eigenen Werk flieht der Forscher und überlässt das Monster, wie er es ob dessen groteskem Äußeren tauft, seinem Schicksal. Das verwirrte Ge­schöpf sucht verzweifelt nach Akzeptanz und Zuneigung, löst aber überall nur Ver­wüstung und Chaos aus. Nach und nach wird sein eigentlich kindliches Gemüt von Trauer und Hass zermartert. Um seine Einsamkeit zu überwinden, spürt das Monster schließlich seinen Schöpfer auf und stellt ihn vor ein Ultimatum: Entweder er erschafft ihm eine Gefährtin oder er wird ihm ein Vielfaches seines eigenen Leides zufügen. Viktor Frankenstein muss sich entscheiden.

Mary Shelleys Roman entsteht im verregne­ten Sommer 1816. Die damals gerade einmal 19­Jährige wettet mit ihren Freunden Lord Byron, John Polidori und ihrem späteren Ehe­mann Percy Shelley darum, wer die beste Schauergeschichte schreibt. Ihre Erzählung, zunächst unter Pseudonym veröffentlicht, wird zu einem der berühmtesten Werke der Weltliteratur. Nicht nur die Gestalt von Fran­kensteins Monster hat sich tief in unserer Kulturgeschichte verankert. Vor allem sind es die mit ihm verknüpften Fragen nach Verant­wortung der Wissenschaft, elterlicher Ver­nachlässigung, der Angst vor dem Fremden, der Natur von Gut und Böse und dem ewigen Wunsch nach Unsterblichkeit, die den Roman zu einem zeitlosen Meisterwerk machen.

KLASSIK AB ZWEI

Konzert

Rudolf-Oetker-Halle

KLASSIK AB ZWEI

So. 13.12.2020 um 15:00 Uhr
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal

 

BESCHREIBUNG

Drei Termine der Spielzeit 2018/19 richten sich an Kinder von zwei bis fünf Jahren, die mit ihren Eltern schon ein wenig mehr über die Instrumente erfahren möchten. Warum kommt unten ein Ton heraus, wenn man oben hineinbläst? Und wie entsteht ein Ton bei den Streichinstrumenten? Gepaart mit munterer Musik erfahren die kleinen ZuhörerInnen eine ganze Menge über die Orchesterinstrumente.
Diese Veranstaltung verbindet eine Instrumentenvorstellung mit einem kleinen Konzert.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der großen Nachfrage für dieses Format können pro Person nur max. 4 Karten bestellt werden.

DEMIAN

Theater

Theater am Alten Markt

Hermann Hesse

DEMIAN

Di. 15.12.2020 um 20:00 Uhr
Theater am Alten Markt
 

BESCHREIBUNG

Nach dem gleichnamigen Roman. Für die Bühne bearbeitet von Viktoria Göke

Emil Sinclair wächst in einem gutbürgerlichen Elternhaus auf. Die Welt ist hell, klar und freundlich. Gleichzeitig bemerkt er bereits als Zehnjähriger, dass es eine Flut von ungeheuren, lockenden, furchtbaren, rätselhaften Dingen gibt, die dem Wertekanon und den Moralvorstellungen, die ihm beigebracht wurden, widersprechen. Die Welt hat offensichtlich auch eine dunkle Seite. Franz Kromer, der aus ärmlichen Verhältnissen kommt, scheint ihr anzugehören. Emil Sinclair ist gleichermaßen fasziniert und abgestoßen von dem wenig Älteren, sucht und meidet seine Nähe und lässt sich schließlich von ihm erpressen. Eine aussichtslose Lage. Wäre da nicht Max Demian, ein neuer Mitschüler und bekennender Außenseiter. Er rettet Emil Sinclair nicht nur aus seiner Bedrängnis, sondern wird fortan auch sein Leitstern. Obschon selbst noch ein Heranwachsender, hat Demian auf alle drängenden Fragen und Nöte eine Antwort – scharfzüngig, überlegen und provokativ. Der freie Wille ist ihm ebenso heilig wie seine Überzeugung, dass keine Norm unumstößlich ist, dass ohne Kampf nichts Neues entstehen, kein Individuum sich entfalten kann: »Der Vogel kämpft sich aus dem Ei. Das Ei ist die Welt. Wer geboren werden will, muss eine Welt zerstören.« Wie weit das Zerstören einer Welt gehen kann, lässt das Ende dieser Coming-of-Age-Geschichte ahnen.

Hermann Hesses Roman wurde 1919 veröffentlicht und gilt als Psychogramm einer Jugend, die in den Ersten Weltkrieg verwickelt wurde. Hundert Jahre später besticht diese Ich-Erzählung nicht nur durch ihre Zeitlosigkeit im Hinblick auf das Abenteuer des Erwachsenwerdens, sondern auch durch ihre Aktualität in der Beschreibung einer Welt, die im Begriff ist, sich neu zu ordnen.