
Unsere Kulturredaktion
Es gibt haufenweise Veranstaltungen, allerdings immer weniger Kritiken. Diese Lücke soll die Kulturredaktion von kompott.org stopfen. Im JZ Stricker und im Falkendom treffen sich regelmäßig interessierte Jugendliche und junge Erwachsene die Interesse am Schreiben und Fotografieren haben. Sie besuchen Kulturveranstaltungen in Bielefeleld und Umgebung, machen Fotos und schreiben Berichte. Anschließend wird dann alles auf dieser Seite veröffentlicht.Jugendliche zwischen 16-27 Jahren die schon immer mal journalistisch tätig werden wollten und eine kreative Herausforderung suchen, können sich gerne melden. Unsere Redaktion freut sich auf kreative Mitarbeit. Der freie Eintritt zu diversen Kulturveranstaltungen in Bielefeld und Umgebung ist natürlich inklusive.
Wir suchen:
- Kulturberichterstatter für www.kompott.org
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- Interesse an Konzert und Kulturveranstaltungen
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Zu viel Bär in den Geschichten?
Bär erinnert beabsichtigt an den Bärenmarke-Bär, der einen Eimer Milch mit sich herumschleppt und genau wie Bär immer lächelt, anatomisch bedingt. Der Ich-Erzähler und Bär erleben zusammen ein ganzes Jahr, von Geburtstag zu Geburtstag. In diesem Jahr befreit Bär die Welt von alten Omas, benutzt in den USA ein Gangster-App um sich mit den Amerikanern zu verständigen und sagt außerirdischen Michael-Jackson-Fans, dass dieser ein Kinderschänder war. Das mag sich lustig anhören, es ist auch ganz unterhaltsam. Aber mir fehlt in den „BÄRGESCHICHTEN“ einiges an Substanz, denn der Ich-Erzähler beurteilt immer nur das, was Bär tut, meistens zu Bärs Gunsten, und wird selbst nicht aktiv. Manchmal schwärmt er auch von Bär, er ist nämlich in Bär verliebt, Bär auch in ihn.
Während ich bei den „Halbwahrheiten“ ab und zu beim Lesen laut aufgelacht habe, konnte ich beim Lesen der Bärgeschichten nur die Stirn runzeln. Außerdem sind die „Halbwahrheiten“ gut zum Weitererzählen oder um sie Freunden vorzulesen. Kurz nachdem ich das Buch las, war ich mit einer Freundin bei IKEA und habe den Stuhl IVAR, gesehen. Meine Freundin und ich setzten uns im Schneidersitz auf einen Karton und ich las ihr die Geschichte von IVAR vor. Ein anderer Freund und ich stehen total auf Pinguine und er war begeistert, als ich ihm am Telefon die Geschichte mit dem Pinguin-Ei vorlas. Es gibt auch passende Geschichten für Internetsüchtige, für Fasching und mehr.
Ich bin also begeistert vom letzten Teil des Buchs, den „Halbwahrheiten“, während ich meine, dass die „BÄRGESCHICHTEN“ nur was für SVEN STICKLING-Fans aus der Poetry-Slam-Szene sind.
Text: Milena Schmiegel












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