
Unsere Kulturredaktion
Es gibt haufenweise Veranstaltungen, allerdings immer weniger Kritiken. Diese Lücke soll die Kulturredaktion von kompott.org stopfen. Im JZ Stricker und im Falkendom treffen sich regelmäßig interessierte Jugendliche und junge Erwachsene die Interesse am Schreiben und Fotografieren haben. Sie besuchen Kulturveranstaltungen in Bielefeleld und Umgebung, machen Fotos und schreiben Berichte. Anschließend wird dann alles auf dieser Seite veröffentlicht.Jugendliche zwischen 16-27 Jahren die schon immer mal journalistisch tätig werden wollten und eine kreative Herausforderung suchen, können sich gerne melden. Unsere Redaktion freut sich auf kreative Mitarbeit. Der freie Eintritt zu diversen Kulturveranstaltungen in Bielefeld und Umgebung ist natürlich inklusive.
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Subway to Sally und Co.
Sie begannen mit dem Lied „Wir lieben Dudelsack“, dessen Lyrik zum Mitsingen einlud. Der Bezug auf das Mittelalter wurde durch das darauf folgende Lied „Hurra Hurra die Pest ist da“ deutlich, dass die fatale Epidemie parodierte, als ob sie damals sehnsüchtig erwartet worden wäre. Der schwarze Humor in der Lyrik ist der Band mit der instrumentalen Begleitung, wozu natürlich auch Dudelsack und Geige gehörten, gut gelungen. Als dann wandten sie sich dennoch wieder den genussvollen Dingen zu und huldigten den wahren Met. Ein kleines Späßchen machten sie, indem sie das Publikum aufforderten, sich um des Mets Willen niederzuknien. Alle die nicht knieten, seien unattraktiv, so hieß es. Ein weiterer Witz, der den Bielefelder aber kaum noch zum Lachen bringt, machte der als Ritter verkleidete Sänger: „Wir haben gar nicht gewusst, dass es Bielefeld gibt!“ Die heitere Stimmung hielt aber trotzdem an, auch unter den Bielefeldern. Als der „geile Haufen“ sich fröhlich verabschiedete, bettelten vereinzelnd noch welche nach „Flughafen“.
Anschließend trat die Mittelalter-Band TANZWUT auf . Vor allem meine Wenigkeit war auf den Auftritt von TANZWUT sehr gespannt . Das mag daran liegen , dass ich die Jungs auf dem M`era Luna 2011 gesehen habe und dort vor Ort enttäuscht wurde. Doch hier bei der Eisheiligen Nacht 2011 haben die Jungs definitiv bewiesen das sie auch anders können . Mit Teufels tiefer Stimme wurden Klassiker wie " Meer " oder "Bitte Bitte " gesungen und zugleich die Masse verzaubert .
Als vorletzte Band trat die Folkrock-Band FIDDLER'S GREEN auf die Bühne und stimmte das Publikum mit dem allseits bekannten „What shell we do with the drunken Sailor“ ein. Ihre rhythmische Musik ließ selbst Tanzmuffel in Bewegung kommen. Man fühlte sich wie in einer irischen Seemannskneipe, was teilweise auch durch das Intro zustande kam. Der Versuch, eine Death Wall unter dem Publikum zu bilden, ging jedoch in die Hose, da das langsame Schlagzeugsolo nicht dazu verleitete. Die instrumentale Vielfalt nahm das Publikum voll und ganz ein. Das Zusammenspiel der Instrumente und den abwechselnden Stimmen der drei Sänger, gefiel den Fans. Als dann zum Schluss noch die irische Flagge auf der Bühne gehisst wurde, gab es vom Publikum Jubel und Applaus. Dass die Bandmitglieder zudem auch nicht so aufgetakelt erschienen, wie die anderen Bands und auch eine simplere Bühnenshow hin legten, hinterließ alles in allem einen sympathischen Eindruck. Ihre altmodischen Anzüge waren genau richtig und passten gut zu ihrem Image.
Den krönenden Abschluss machten dann SUBWAY TO SALLY mit einer atemberaubenden Bühnenshow . Hierzu spielten sie mit dem Element Feuer und so konnte das Publikum Pyrotechnik wie Funken und Feuerfontänen sowie Feuer spucken und Feuerfackeln bestaunen . Eric Fish bezog von Beginn an das Publikum in die Show mit ein und so kam es beim Song " schwarzes Meer " zum Crowdsurfen in der Masse . Mehrere junge Leute schwebten über das schwarze Meer hinweg . Außerdem spielten SUBWAY TO SALLY natürlich auch Klassiker wie "Eisblumen" , "Kleid aus Rosen" und "Sieben" . Das Publikum, schon durch die vorherigen Bands ordentlich aufgeheizt, klatschte, tanzte uns sang begeistert mit. Alles im allem war das Line up der Bands sehr gut gewählt und mit Subway To Sally als Hauptact wurde einen toller Abschluss herbeigeführt, nicht zuletzt auch wegen der aufwändig gestalteten Bühnenshow. Ich denke, dass wir uns wohl alle gerne wieder an die Eisheilige Nacht 2011 zurück erinnern werden .
Bericht: Valentina und Sara / Fotos Julian

















































1 • Samir
2 • joe-saint
3 • Jiiek
Schön das man den Unterscheid dabei kennt ^^
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