
Unsere Kulturredaktion
Es gibt haufenweise Veranstaltungen, allerdings immer weniger Kritiken. Diese Lücke soll die Kulturredaktion von kompott.org stopfen. Im JZ Stricker und im Falkendom treffen sich regelmäßig interessierte Jugendliche und junge Erwachsene die Interesse am Schreiben und Fotografieren haben. Sie besuchen Kulturveranstaltungen in Bielefeleld und Umgebung, machen Fotos und schreiben Berichte. Anschließend wird dann alles auf dieser Seite veröffentlicht.Jugendliche zwischen 16-27 Jahren die schon immer mal journalistisch tätig werden wollten und eine kreative Herausforderung suchen, können sich gerne melden. Unsere Redaktion freut sich auf kreative Mitarbeit. Der freie Eintritt zu diversen Kulturveranstaltungen in Bielefeld und Umgebung ist natürlich inklusive.
Wir suchen:
- Kulturberichterstatter für www.kompott.org
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- Interesse an Konzert und Kulturveranstaltungen
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Schöne Bescherung!
Das Rezept zum erfolgreichen Anlocken des Publikums lautet:
Thrash-Metal! MANIA setzen dieses Rezept als Eröffnungsband perfekt um.
Frontmann Simon shoutet was die Stimme hergibt, die Gitarre wird gekonnt
eingesetzt und der Drummer geht direkt mit nacktem Oberkörper auf die Bühne, da
er schon weiß, dass die Jungs dem Publikum ordentlich einheizen werden.
Die Devise lautet: Es geht immer noch etwas schneller. Doch auch in langsameren
Passagen lässt sich das gelungene Zusammenspiel gut hören.
Als Vorgeschmack wird schon mal der Sänger von OBSESSÖR auf die Bühne gerufen.
Gemeinsam mit MANIA sorgt er gern für gute Stimmung. (nt)
Die gute Stimmung können SOULGATE aus der „metallischen Schneise zwischen OWL und Hamburg“ dann sogar noch ausbauen. Man merkt den Herren ihre Bühnenerfahrung an, Gitarrist Eric kommt direkt mit Weihnachtsmütze auf die Bühne und Brüll-Kante Bernie flachst von Anfang an mit dem Publikum herum. Der Sound der fünf Ostwestfalen liefert einen guten Kontrast zu dem der anderen Bands, da die Songs deutlich melodischer und eingängiger ausfallen. Dazu trägt besonders der recht variable Gesangt mit tiefen Growls und gutem Klargesang bei, der vermutlich der Power-Metal-Vergangenheit von Sänger Bernie geschuldet ist. Bereits nach einmaligem Hören meint man Titel wie ‚Still Sore‘ und ‚Passion Is A Burden‘ mitsingen zu können. Das Publikum lässt sich anfangs kaum zu Feedback hinreissen, im laufe des Auftritts steigt die Stimmung jedoch an, da sich fast jeder auf die groovigen Metalsongs mit griffigen Hooklines einigen kann. Insgesamt sind SOULGATE eine sympathische Gute-Laune-Band mit abwechslungsreichen Songs, die viel Spaß und vor allem Lust auf Bier machen. Toller Auftritt! (ff)
Was IN SIGNUM spielen wird von Frontmann Tim unterschiedlich
beschrieben: Erstmal soll es Reggae geben, dann Old-School-Black-Metal und zum
Schluss einfach mal etwas grooviges.
Heraus kommt dabei eine Mischung aus Death- und Trash-Metal, hart und ohne
unnötigen Schnickschnack. Daran scheinen die Musiker offensichtlich viel Spaß
zu haben und wirken auf der Bühne recht entspannt. Mir macht es folglich ebenso
Spaß zuzusehen. Lange nehmen IN SIGNUM die Bühne aber nicht in Anspruch, denn
das Publikum wartete bereits gespannt auf OBSSESÖR. Eine kleine Zugabe gibt es,
wie von allen Bands des Abends, natürlich trotzdem. Und die war natürlich
groovy. (nt)
Wer vor dem Auftritt der Detmolder Black-Thrasher OBSESSÖR mal am Merch-Stand vorbeigestrunkelt ist, konnte bereits erahnen, was ihn später erwartet: Dort stehen tatsächlich die Alben der Band noch als gute alteTapes zum Verkauf.
In grünen Rauch gehüllt warten die vier nietenbehangenen Musiker das Intro ab, um daraufhin den etwa hundert Besuchern ihre „Black Thrashing Blasphemie“ um die Ohren zu hauen. Der Gesang hat reichlich Hall und passt wunderbar zu dem stumpfen Getrümmer der Rythmusfraktion. Insgesamt orientiert man sich an den ganz alten Thrash- und Black-Metal-Kapellen wie (frühe) Sodom und Venom. Das Corpsepaint und die umgedrehten und mit Ketten behangenen Kreuze am Bühnenrand sind da nur der passende Weihnachtsschmuck und liefern den optimalen Rahmen zu Stücken wie ‚Stealth Attack‘ und ‚Blasphemic Battalion‘.
Sänger Nekroschwanz hat sichtbar schlechte Laune und rotzt die fiesen Texte nur so raus. Hier wird wirklich die ganz alte Schule zelebriert. Vor der Bühne ist mittlerweile kollektives ausrasten angesagt, die Texte werden lauthals mitgegrölt und der Deiwel gepriesen. ‚Blessed By Torment‘ und die Bandhymne ‚Black Thrashing Blasphemie‘ beenden den atmosphärischen Auftritt der Lipper, die sich heute abend sicher ein paar Fans mehr erspielt haben. OBSESSÖR sind aber auch einfach oldschool as fuck!(ff)
Bericht: Nora Turkiewicz (nt), Florian Forth (ff)












1 • Herr Nils
2 • Florian
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